„WM der Überraschungen“ – Biathlon-WM vom 13. bis 23. Februar komplett live im Free-TV bei Eurosport 1

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  • Sigi Heinrich: „Denise Herrmann hat das Potential eine weitere WM-Medaille zu gewinnen“

München, 11. Februar 2020 – Vom 13. bis 23. Februar geht die Biathlon-Elite bei der Biathlon-Weltmeisterschaft 2020 in Antholz (ITA) auf Medaillenjagd. Die Weltmeistertitel werden dabei in den Disziplinen Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart, Staffel, Single-Mixed-Staffel und Mixed-Staffel vergeben. Eurosport berichtet ausführlich von der Biathlon-WM und überträgt alle Titelwettkämpfe live im Free-TV bei Eurosport 1 mit Kommentator Sigi Heinrich.

Insgesamt gehen elf BiathletInnen für Deutschland an den Start, darunter auch die beiden WM-Titelverteidiger Denise Herrmann und Arnd Peiffer. Jedoch fehlt nach dem Karriereende von Laura Dahlmeier eine große Medaillenkandidatin im deutschen Team. Dennoch rechnet Eurosport-Kommentator Sigi Heinrich im Gespräch mit Eurosport der deutschen Mannschaft gute Chancen aus: „Die Lücke, die Laura Dahlmeier hinterlässt, kann man nicht schließen. Denn sie war auf verschiedenen Distanzen beinahe perfekt. Sie ist ein Vorbild und Ausnahmetalent. Aber wie man im vergangenen Jahr bei der Weltmeisterschaft in Schweden gesehen hat, sind Überraschungen möglich. Denise Herrmann hat das Potential eine weitere WM-Medaille zu gewinnen. Bei den Männern muss man abwarten. Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass die deutschen Biathletinnen und Biathleten in der Lage sind bei einer Weltmeisterschaft sich zu steigern und Medaillen zu gewinnen, mit denen man vorher nicht gerechnet hat. Ich bin sehr optimistisch.“

Bei den Männern wird der Gesamtweltcup derzeit von Martin Fourcade (FRA), Quentin Fillon Maillet (FRA) und Johannes Thingnes Bø (NOR) angeführt. Doch Heinrich weiß, dass Antholz als Austragungsort immer für Überraschungen sorgen kann. „Die beiden Mannschaften Frankreich und Norwegen sind unfassbar stark. Man reduziert es oft nur auf die Namen Martin Fourcade, Quentin Fillon Maillet und Johannes Thingnes Bø. Aber man darf nicht vergessen, dass es in allen anderen Mannschaften auch noch Athleten gibt, die mithalten können. Man muss sich nicht auf die drei beschränken. Zumal Antholz mit einer Höhenlage von 1600 Metern ein ganz spezieller Weltmeisterschaftsort ist. Als Athlet muss man erst einmal damit klarkommen in dieser Lage Höchstleistung zu erbringen. Es kann eine WM der Überraschungen werden“, so Heinrich.

Bei den Frauen zeigte sich zuletzt die Tiril Eckhoff (NOR) in sehr guter Form. Sie führt den Gesamtweltcup mit 6 Siegen an. Neben den Norwegerinnen setzt Biathlon-Fachmann Heinrich auf die Lokalmatadorinnen aus Italien: „Bei den Frauen konzentriert sich alles auf die Norwegerinnen und die Italienerinnen. Besonders von Dorothea Wierer, die bei dieser WM ein unglaublichen Druck hat, erwartet man einen riesen Hype. Aber auch die restliche italienische Mannschaft mit Lisa Vittozzi darf man nicht außer Acht lassen.“

Susanna Strauß
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