15 Jahre DMAX

Müsste man DMAX nur mit einem Wort beschreiben…

…wäre es sicher Herzblut. 15 Jahre nach dem Start sticht DMAX immer noch ganz klar aus der deutschen Senderlandschaft hervor. Denn DMAX steht nicht nur für Fernsehen für echte Kerle, sondern auch für Fernsehen von leidenschaftlichen Menschen. Viele Mitarbeiter:innen, die am 1. September 2006 den Start ermöglicht haben, arbeiten auch heute noch dort – mit sehr viel Einsatz, Energie und Kreativität. Dieses Engagement und der Teamgeist machen DMAX unverwechselbar. 

Fünf Mitarbeiter:innen der ersten Stunde erinnern sich an… 

…die Namensfindung

Christian Schmied, Senior Manager Content Management: „Unvergessen für mich der Moment, als entschieden wurde, dass der neue Sender tatsächlich DMAX heißen sollte. In einem Fünf-Sterne-Kurhotel in Wiesbaden legte eine große Gruppe, überwiegend internationaler Kollegen (USA, UK), während eines Workshops die Strategie und Markenausrichtung fest. Es wurde konsequent gestrichen und irgendwann waren nur noch drei Namen an der Wand. Einer war bereits geschützt, der andere doof.  Also wurde es DMAX, der Rest ist Geschichte.“

Klaus Jahn, Director Standards & Practices GSA & Nordics: „DMAX steht für… ja, wofür eigentlich? Damals wurden wir das viel gefragt. Heute weiß es jeder. DMAX steht für…. DMAX!  Das ist einfach so. Kennt jeder, weiß jeder was mit anzufangen und die meisten finden es einfach nur spitze. Außerdem ist es der coolste Sendername der Welt: Oft kopiert, nie erreicht.“

…den Sendestart:

Susanne Reiter, Senior Director Research & Portfolio Development GSA & BNLX: „Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir am 1. September 2006 mit dem DMAX-Team in einem Düsseldorfer Hotel morgens kurz vor 9.00 Uhr standen, verkatert von der Launch Party am Abend zuvor mit den Media-Agenturen, die Londoner Kollegen zum Teil noch im Pyjama und Morgenmantel, und ganz gebannt auf den Bildschirm gestarrt haben, ob um 9.00 Uhr tatsächlich das Programm startet. Das war dann natürlich ein großes Hallo.“

Susanne Aigner, GSVP & GM GSA & BNLX: „Der erste echte Männersender, das Original. Wir wurden damals etwas belächelt, einen so spitz positionierten Sender zu launchen. Der Erfolg hat uns jedoch Recht gegeben.“

…das erste Feedback:

Susanne Aigner: „Ich kann mich noch an die Zuschrift von einer Zuschauerin erinnern, nur wenige Wochen nach dem Sendestart. Die Dame beschwerte sich bei uns über den Sender, da ihr Mann seit dem Start nichts anderes mehr schaut als DMAX. Da es ein Männersender ist, fühlt sie sich ausgegrenzt und, ich zitiere: „anti-diskriminiert“. Sie hat sich aber an ihrem Mann gerächt: Da nur sie den Fernseher programmieren konnte, hat sie DMAX an eine Stelle programmiert, wo ihr Mann ihn nicht mehr finden konnte.

Der Sender hat unglaublich viele Menschen dazu inspiriert, selbst vor der Kamera stehen zu wollen. Jeder Motorradtour, jede private Baustelle schien auf einmal interessant genug, um eine DMAX-Serie daraus zu machen. Ich weiß nicht, wie viele Zuschriften von Zuschauern wir bekommen haben, die ihre privaten Projekte auf dem Bildschirm sehen wollten.“

Was ist für unsere Kolleg:innen das Besondere an DMAX?

Klaus Jahn: „Die Kollegen! Eine coole Truppe, die da 2006 aus allen Ecken zusammenkam und unser bis dahin aus rund 30 Leuten bestehendes Team mal eben auf 130 aufstockte. Da wurde viel ausprobiert, improvisiert, gelacht, gefeiert. Und dann die Location! Welcher Fernsehsender residierte schon auf der Maximilianstraße in München? Und als dann auch noch die Ludolfs selbst dort auftauchten, in müffelnden Schrottplatzoutfits zwischen Gucci, Cartier, Chanel, Versace und Louis Vuitton – das hatte schon was.”

Christian Schmied: „Die ‘Macher’ und ‘Verkäufer’ der Marke DMAX. Hier gab es schon viel Identifikation und persönliche Begeisterung seit Start. Es hat vielen Kollegen einfach Spaß gemacht mit dieser Marke zu arbeiten, dabei teilweise zu provozieren, ein bisschen auf dicke Hose zu machen. ‘Auf Augenhöhe’ mit dem Zuschauer wollte man immer sein. Ich erinnere mich, dass Kollegen in der Anfangszeit in Diskussionen täglich darum wetteiferten, wer die Deutungshoheit hatte zu entscheiden was ‘DMAX-ig’ sei. Also kurz gesagt: Alle waren mit viel Herzblut dabei.“

Laura Lensing, Senior Brand and Licensing Manager: “Das Besondere an DMAX ist für mich die Markenstrahlkraft.”

Susanne Aigner: “Der Claim ‘Fernsehen für die tollsten Menschen der Welt – Männer’ ist nach wie vor legendär.”

Welche besonderen Erlebnisse verbinden sie mit DMAX?

Laura Lensing: „Die DMAX-Events, bei denen wir gemeinsam mit den Protagonisten die Besucher mit dem DMAX-Spirit begeistert und angesteckt haben, bleiben unvergessen. Vom 24-Stunden-Rennen über die Motorshow in Essen, bis hin zum Tag der offenen Tür bei den Ludolfs. Jedes einzelne Event und die pure Begeisterung der Fans haben sich eingeprägt. Zu letzterem kamen 12.000 begeisterte Menschen nach Dernbach in den Westerwald. Eine unverwechselbare und unvergessliche Zeit.“

Susanne Aigner: „Geradezu legendär waren unsere aufwendigen Programm-Präsentationen, quasi zum Anfassen. Unsere B2B-Partner konnten all das selbst ausprobieren, was auf dem Bildschirm zu sehen war. Von Goldschürfen über baggern bis hin zu Autos auseinander und wieder zusammenschrauben und Presslufthämmern. Eben alles, was Mann Spaß macht.“

Christian Schmied: “Unvergessen auch die Weihnachtsfeier auf der die Ludolfs als Überraschungsgäste auftauchten und völlig euphorisch alle Kolleginnen und völlig überrumpelte amerikanische Managerinnen in den Arm nahmen. Sie waren ungeduscht und in Arbeitsklamotten angereist. Total authentisch. ‘Talent need to behave’ hieß es in einem der Feedbacks aus USA.”

Und wie ist es heute?

Klaus Jahn: „DMAX ist Öl, Schweiß und Leidenschaft mit einem ordentlichen Schlag Selbstironie. Mit den Ludolfs fing vor 15 Jahren alles an und noch immer ist DMAX der Schauplatz für alles, was Männer wirklich ins Herz trifft.“

Susanne Reiter: “Jahre später, nun als Mama, zu sehen, welche Faszination DMAX auch auf ‘die kleinen Männer/Jungs’ hat, beeindruckt mich immer wieder. Mein Sohn, damals ungefähr fünf Jahre alt, war mit mir im Elektromarkt und ging direkt auf Erkundungstour. In der Warenausgabe lief echtes, erdiges DMAX. Dort haben wir meinen Sohn wiedergefunden, und als ich ihm erklärt habe, dass das Programm aus meiner Arbeit kommt, war er total stolz. Und ich natürlich ebenso.”